PV-Anlage auf dem gesamten Dach

Balkonkraftwerke für München: Ihr Einstieg in die Solarenergie!

Sie möchten ganz einfach Strom sparen und dabei das Klima schützen? Dann ist ein Balkonkraftwerk – auch Steckersolargerät (SSG) genannt – genau das Richtige für Sie! Die Stadt München unterstützt Sie dabei sogar finanziell.

Was ist ein Balkonkraftwerk?

Balkonsolarmodul Erklärgrafik

Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine Photovoltaikanlage für zu Hause. Sie besteht aus wenigen Solarmodulen und einem Wechselrichter – und kann z. B. am Balkon, auf dem Dach oder an der Fassade montiert werden. Damit produzieren Sie Ihren eigenen Strom – ganz ohne großen Aufwand und ab dem ersten Tag mit spürbaren Einsparungen.

 

 

Ihre Vorteile:

  • Einfache Installation – selbst machbar oder mit Fachkraft
  • Keine Genehmigung notwendig – nur Zustimmung durch Vermieter*in einholen
  • Keine Mehrwertsteuer auf alle Komponenten
  • Lebensdauer: 25–40 Jahre (Module), 10–15 Jahre (Wechselrichter)
  • Schnelle Amortisation – nach ca. 2–5 Jahren
  • Versicherung über Privathaftpflicht möglich
  • München fördert mit bis zu 320 € – über das Programm „Klimaneutrale Gebäude (FKG)“

Was wird alles benötigt?

  • Ein Balkonkraftwerk besteht aus:

    • PV-Modulen (max. 2000 Wp erlaubt)

    • Wechselrichter mit max. 800 W Einspeiseleistung

    • Verkabelung mit Schuko- oder Wielandstecker

    • (Optional) Speicher, um Strom auch abends zu nutzen

    💡 Tipp: Komplettsets sind empfehlenswert, da alle Teile optimal zusammenpassen.

    Die Anlage wird an eine Außensteckdose angeschlossen und speist den Strom direkt in Ihr Wohnungsnetz ein.
    Überschüssiger Strom wird innerhalb des Hauses verbraucht oder ins öffentliche Netz eingespeist – ohne Vergütung.

3 Schritte zum Balkonkraftwerk

  • 1. Standort wählen

    • Sonniger Balkon, Fassade, Flachdach oder Garage

    • Möglichst wenig Schatten über den Tag verteilt

    • Ideale Ausrichtung: Süd (höchster Gesamtertrag), Ost/West je nach Tagesnutzung

    • Vermieter*in informieren und ggf. Genehmigung einholen (Mieter*innen haben in der Regel Anspruch auf Zustimmung mit angemessenen Auflagen)

    2. Komponenten anschaffen

    • Komplettsets kaufen: optimal aufeinander abgestimmt

    • Wechselrichter mit Zertifizierung und NA-Schutz beachten

    • Montagesystem passend zur Situation wählen

    3. Installation & Anmeldung

    • Selbstmontage oder durch Elektriker

    • Anschluss an Steckdose – auch durch Fenster (Flachkabel möglich)

    • Anmeldung im Marktstammdatenregister

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Alle Infos finden Sie im Leitfaden zum Balkonkraftwerk (PDF)