Kartoffelernte

Bio oder regional? Unsere Antwort lautet: beides!

Die Kurzstellungnahme „Bio versus Regional versus Bio-Regional“ des Begleitausschusses Biostrategie 2030 im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat macht einen entscheidenden Unterschied sichtbar: Bio beschreibt, wie Lebensmittel erzeugt werden. Regional zeigt, woher sie kommen. Für das Haus der Kost ist klar: Beide Kriterien sind wichtig – und gemeinsam entfalten sie den größten Mehrwert.

Bio schafft ökologische Verlässlichkeit

„Regional“ ist nicht gesetzlich definiert und sagt zunächst nichts über Anbau, Tierhaltung oder Verarbeitung aus. Bio hingegen ist gesetzlich geschützt, wird kontrolliert und steht für verbindliche ökologische Anforderungen. Wer ökologische Qualität sicherstellen möchte, braucht deshalb Bio als überprüfbaren Standard.

Regional stärkt Wertschöpfung in Bayern

Regionale Beschaffung erfüllt eine andere wichtige Funktion: Sie kann Landwirtschaft, Verarbeitung und Lebensmittelhandwerk vor Ort stärken und Wertschöpfung in der Region halten. Bio und Regionalität ergänzen sich dabei besonders gut. Das eine steht für verbindliche ökologische Standards, das andere für die Stärkung der regionalen Wirtschaft.

Das Bayerische Bio-Siegel verbindet beides

Eine besonders gute Orientierung bietet das Bayerische Bio-Siegel mit Herkunftsnachweis Bayern. Es verbindet Anforderungen, die über den gesetzlichen EU-Bio-Standard hinausgehen, mit einem lückenlosen Herkunftsnachweis. Dafür müssen die beteiligten Erzeugungs- und Herstellungsbetriebe die Programmkriterien erfüllen und in das Kontrollsystem eingebunden sein. Alle Schritte von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zum fertigen Produkt müssen Bayern zugeordnet werden können. (Staatsministerium Bayern)

Unser Zielbild: mehr Bio aus Bayern

Mehr Bio auf Münchens Tellern ist das Ziel der Biostadt München. Das Haus der Kost denkt dieses Ziel konsequent regional weiter: Es bringt Küchen, Erzeugung, Verarbeitung und Handel zusammen, damit bio-regionale Lebensmittel leichter verfügbar werden und verlässlich in der Außer-Haus-Verpflegung ankommen.

So stärkt München beides: die ökologische Qualität auf dem Teller und die Wertschöpfung in Bayern.

Quellen und weiterführende Informationen

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