Bio-Brotzeitbrett
© Silke Brugger

Bio-Regional-Genial: Netzwerkveranstaltung von „Mehr Bio auf der Wiesn“ geht in die nächste Runde

Wie können wir noch mehr regionale Bio-Produkte auf die Wiesn bringen? Diese Frage stand am 24. Februar 2026 im Mittelpunkt der Netzwerkveranstaltung „Bio-Regional-Genial“ im Haus der Kost in München. Zum zweiten Mal kamen Wiesnwirte, Verbundpartner und Handel zusammen und tauschten sich mit über 20 bayerischen Bio-Produzent*innen aus. Das Spektrum der vorgestellten Betriebe reichte vom Weinbau über Metzgereien bis hin zu Bäckereien und einigen mehr – alles mit Fokus auf regionale Bio-Qualität.

„Der direkte Austausch mit den Produzentinnen und Produzenten ist enorm wertvoll. So entstehen neue Ideen und Partnerschaften für die Wiesn-Küchen, und darüber hinaus“, sagt Peter Inselkammer, Sprecher der Vereinigung der Münchner Wiesn Wirte.

„Mehr Bio auf der Wiesn gelingt nur gemeinsam – diese Veranstaltung bringt die richtigen Menschen zusammen“, sagt Johanna Zierl, Projektleiterin.

Nachhaltigkeit im Fokus

Torsten von Borstel (Green Guides) und Edda Vanhoefer (FOODturo) beleuchteten in einem Vortrag Lebensmittelverschwendung und Circular Gastronomy. Sie zeigten, wie Gastronomiebetriebe Ressourcen schonen, Kreisläufe schließen und Lebensmittelverluste reduzieren können – auch bei Großveranstaltungen wie dem Oktoberfest.

Genuss und Networking

Beim gemeinsamen Essen konnten die Teilnehmenden die Qualität der regionalen Bio-Produkte direkt erleben. Auf der Karte standen Brotzeitbrettl, dreierlei Burger sowie Apfelstrudel mit Vanillesoße. Anschließend stellten die Produzent*innen ihre Betriebe persönlich vor, wobei zahlreiche Gespräche, neue Kontakte und konkrete Ideen für die Wiesn-Zelte entstanden.

Das Haus der Kost hat sich erneut als wichtiger Ort für den Dialog rund um klimafreundliche Ernährung in München gezeigt. Hier begegnen sich immer wieder engagierte Menschen, die Veränderungen vorantreiben möchten – ob in der Gemeinschaftsverpflegung, im Handel oder wie in diesem Fall in der Wiesn-Gastronomie.

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Mehr Bio auf der Wiesn“, das den Anteil regionaler Bio-Produkte auf dem Oktoberfest steigern und die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette stärken will. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL).

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