Gemischte Hülsenfrüchte
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Bohne, Linse & Co.: Was diese Alleskönner wirklich drauf haben

Sie stehen oft hinten im Vorratsschrank. Dabei hätten Bohnen, Linsen, Erbsen und Kichererbsen eigentlich einen Platz in der ersten Reihe verdient: Sie sind aromatisch, machen angenehm satt, passen in fast jede Küche der Welt – und liefern genau das, was im Alltag ständig gebraucht wird: verlässliche Zutaten, aus denen in kurzer Zeit etwas richtig Gutes wird.

Und das Beste: Wer Hülsenfrüchte öfter einplant, tut damit nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern unterstützt nebenbei auch eine Landwirtschaft, die mit Ressourcen cleverer umgeht.

Tipp aus dem Haus der Kost

Das Haus der Kost ist das Beratungs- und Coachingzentrum der Landeshauptstadt München für die Außer-Haus-Verpflegung – also für Küchenteams, die täglich viele Menschen versorgen. Dort geht es um gutes Essen im besten Sinn: um Wertschätzung für Lebensmittel und ein köstliches Speisenangebot in Kantinen, Kitas und Mensen.
Warum Bohne, Linse & Co. hier so oft auftauchen: Im Haus der Kost Coaching-Programm sind sie ein Lieblingsbaustein, weil sie sättigen, sich vielseitig einsetzen lassen – und ganz nebenbei auch noch richtig gut zu einer ressourcenschonenden Küche passen.

Was Hülsenfrüchte alles draufhaben

Wertvolle Nährstoffe , die wirklich satt machen: Hülsenfrüchte sind wertvolle Bestandteile einer pflanzenbetonten Ernährung – gut für die Gesundheit und gleichzeitig gut für die Umwelt.

Gut für den Boden: An den Wurzeln von Hülsenfrüchten arbeiten Knöllchenbakterien, die Stickstoff aus der Luft „festhalten“ – ein natürlicher Düngeschub, von dem auch Kulturen in der Fruchtfolge profitieren.

Stark im Vorrat, stark im Budget: Dose, Glas oder getrocknet – Hülsenfrüchte sind lange haltbar und retten den Feierabend, wenn der Kühlschrank „leer“ ist. Mit ein paar Grundlagen werden daraus in Minuten Suppen, Bowls, Salate, Aufstriche oder Saucen.

Geschmacklich flexibel wie kaum eine Zutat: Mild (weiße Bohnen), nussig (Kichererbsen), würzig-erdig (Linsen) – Hülsenfrüchte können deftig, mediterran, orientalisch oder ganz schlicht sein, je nachdem, wie Sie würzen und kombinieren.

Drei Küchen-Tricks, die viele nicht kennen

Einweichwasser wegschütten, Hülsenfrüchte kurz abspülen, dann in frischem Wasser kochen. Das gilt als die bekömmlichere Variante. Klingt banal – ist aber der kleine Kniff, der Hülsenfrüchte für viele erst bekömmlich macht.

„Bloß nicht salzen, sonst werden sie nicht weich“, diesen Satz kann man getrost vergessen. Laut Verbraucherzentrale sorgt gesalzenes Kochwasser sogar dafür, dass Hülsenfrüchte schneller weich werden.
Bonus: Sie schmecken dann nicht erst am Ende „oberflächlich“, sondern rundherum.

Wenn Kichererbsen aus der Dose zu fest sind: Abgießen, in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, einen halben Teelöffel Natron pro Dose dazu – dann 5 bis 7 Minuten sanft köcheln. Danach abgießen. Ergebnis: spürbar weicher und viel cremiger zu pürieren.

Sofort loskochen: Rezepte aus dem Haus der Kost

Lust auf schnelle Erfolgserlebnisse? Diese Rezepte zeigen, wie Bohne, Linse & Co. in wenigen Schritten zu richtig gutem Essen werden – unkompliziert, alltagstauglich und garantiert nicht langweilig.

Mehr Bohne, Linse & Co. auf den Speiseplan – auch in Ihrer Einrichtung

Sie möchten, dass sich in Ihrer Kita, Schule, Mensa oder Kantine etwas bewegt – ganz praktisch, im Küchenalltag?

Das Haus der Kost unterstützt Küchenteams dabei, alltagstaugliche Gerichte mit Hülsenfrüchten lecker, ausgewogen und gut umsetzbar auf den Speiseplan zu bringen. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Info-Gespräch und erfahren Sie, wie eine Teilnahme am kostenlosen Beratungsprogramm möglich ist.

Kontakt Haus der Kost
Haus der Kost, Freddie-Mercury-Straße 5, 80797 München
E-Mail: ernaehrungswende.rku@muenchen.de
Telefon: +49 151 449 24 205

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