Die Mitglieder des Projekts "Carpon Food Print"

Carbon FOODprint: Klimaschutz auf dem Teller Münchner Betriebsrestaurants

Wie lässt sich klimafreundliche Ernährung im Arbeitsalltag einfach umsetzen? Die Carbon FOODprint-Aktionswochen zeigten in den Betriebsrestaurants von fünf Unternehmen des Münchner Klimapakts, wie Gerichte in der Kantine Genuss und Klimaschutz verbinden können und dabei rund drei Tonnen CO₂ einsparen.

Seit 2016 vereint der Münchner Klimapakt die großen Unternehmen der Landeshauptstadt mit einem gemeinsamen Ziel: einen wirksamen Beitrag zur Klimaneutralität Münchens bis 2035 zu leisten. Unter dem Motto „verbindlich. wirksam. sichtbar.“ setzte die dritte Projektphase des Klimapakts einen besonderen Schwerpunkt darauf, das Engagement der beteiligten Unternehmen sichtbar zu machen und weitere Akteur*innen in München und darüber hinaus zum Mitmachen zu motivieren.

In diesem Rahmen entstand die Zusammenarbeit vom Haus der Kost im Referat Klima – und Umweltschutz und dem Referat für Arbeit und Wirtschaft. Das gemeinsame Projekt „Carbon FOODprint“ richtete sich dabei an die Beschäftigten der Klimapakt-Unternehmen. Ziel war es, das Bewusstsein für klimafreundliche Ernährung zu stärken und nachhaltige Lösungen direkt in den Betriebsrestaurants zu verankern.

Im Mittelpunkt standen Aktionswochen in den Betriebsrestaurants von fünf Klimapakt-Unternehmen. Dort wurden Gerichte angeboten, die nicht nur gesund und abwechslungsreich schmecken, sondern gleichzeitig einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Fachlich begleitet wurden die Unternehmen dabei vom BUND Naturschutz.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Während der Aktionswochen konnten rund drei Tonnen CO₂ eingespart werden – ein Beispiel dafür, welchen Beitrag eine klimafreundliche Ernährung im Alltag leisten kann.

Die begleitende Rezeptbroschüre macht die Vielfalt der servierten Gerichte auch über die Aktionswochen hinaus erlebbar. Sie lädt dazu ein, die Rezepte nachzukochen und zeigt, wie einfach und genussvoll klimafreundliches Kochen sein kann. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung der dritten Runde des Klimapakts am 12. Mai 2026 wurde die Rezeptbroschüre erstmals vorgestellt.

Entstanden ist ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt, in dem das „Haus der Kost“ des Referats für Klima- und Umweltschutz (RKU) gemeinsam mit Unternehmen des Klimapakt Münchner Wirtschaft 3, einer Initiative des Referats für Arbeit und Wirtschaft (RAW), der Sustainable AG und dem BUND Naturschutz München zusammengearbeitet haben.

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