Foto: Bert Willer
Das Haus der Kost ist eröffnet!
Viele hatten dem Ereignis schon entgegengefiebert, am 16. April 2024 war es dann so weit: Mit über 300 Gästen feierte das Haus der Kost im Munich Urban Colab seine offizielle Eröffnung. Münchens Zweiter Bürgermeister Dominik Krause sagte in seiner Begrüßungsansprache: „Mit dem Haus der Kost haben wir ein Kompetenz-Zentrum für nachhaltige Ernährung geschaffen. Hier können Menschen lernen, wie sich regionale, saisonale und biologische Lebensmittel lecker zubereiten lassen.“
Christine Kugler, Referentin für Klima- und Umweltschutz, freute sich, dass „… wir mit dem Haus der Kost in München nun das – nach Berlin und Bremen – dritte ‚Ernährungshaus‘ in Deutschland eröffnen – und ich hoffe, dass wir an den Erfolg unserer Vorbilder anknüpfen. Wie diese wollen wir nachhaltige Ernährung überall dort voranbringen, wo nicht in den eigenen vier Wänden gegessen wird. Denn das tut dem Klima gut.“
Holger Stromberg, einst mit 23 Jahren jüngster Sternekoch Deutschlands und heute Unternehmer, zeigte sich überzeugt, dass in einer Stadt, in der die Weißwurst erfunden wurde, es auch dem „Haus der Kost“ an Erfindungsreichtum nicht mangeln werde und kreative Lösungen für eine Ernährung gefunden werden, die dem Planeten dient.
Bevor als finaler Höhepunkt das Herzstück des neuen Coaching- und Beratungszentrums, die Schulungsküche, ihre Türen für eine Besichtigung öffnete, konnten sich die Gäste von der Köstlichkeit eines nachhaltigen Flying Buffets überzeugen. Alle Speisen waren mit regionalen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln von dem Koch, „Foodpreneur“ und Manager für nachhaltige Ernährung Vincent Fricke zubereitet worden. Zudem bestand die Gelegenheit, mit Vertreterinnen und Vertretern Münchner Initiativen, aus der Politik, der Ernährungswirtschaft und der Gastronomie sowie Verantwortlichen aus Großküchen ins Gespräch zu kommen.
Künftig will das Haus der Kost einen ganzheitlichen Transformationsprozess in Gang setzen, angefangen bei der Schulung von Küchenteams der Außerhausverpflegung über Co-Working und Netzwerktreffen bis hin zum Bio-Regio-Management.
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Fotos: Bert Willer
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