Foto: Nina Rühr – SINN MEDIA
Küchenfertige Bio-Zutaten, die den Alltag erleichtern
Kurzer Bericht von unserer Exkursion zu Good Crop
Bio-Produkte, die nicht nur ökologisch überzeugen, sondern auch im Küchenalltag funktionieren – das war das zentrale Thema unserer Exkursion zu Good Crop in München. Küchenverantwortliche aus Kitas, Schulmensen und Großkantinen wollten wissen: Wie lassen sich Hülsenfrüchte, Urgetreide und Pseudogetreide in Bio-Qualität ohne großen Aufwand in den Speiseplan integrieren – und gleichzeitig dem Fachkräftemangel begegnen?
Vom Experiment zum praxisnahen Angebot
Entlastung für Küchen mit knappen Ressourcen
Unsere Exkursion war alles andere als eine klassische Betriebsbesichtigung: Gemeinsam wurde gekocht, verkostet und überlegt, wie sich die Produkte am besten in den Küchenalltag einfügen lassen. Hummus, Falafel, Getreide-Risotto, Kartoffelsalat-Grundmischung und pflanzliche Nuggets standen auf dem Tisch. Alle Produkte wurden vor Ort mit wenigen Handgriffen zubereitet und nach Gusto gewürzt – schnell, unkompliziert und mit überraschend viel Geschmack.
Für viele der Teilnehmenden wurde dabei klar: Diese küchenfertigen Bio-Produkte sind nicht nur eine nachhaltige Lösung – sie sind auch eine strategische Antwort auf den Personalmangel. Denn sie reduzieren Vorbereitungszeit und entlasten das Küchenteam – ein entscheidender Vorteil in Betrieben, in denen Personal fehlt und Abläufe trotzdem reibungslos funktionieren müssen.
Nachhaltigkeit, die über den Anbau hinausgeht
Dieser realistische, umfassende Blick auf die gesamte Lieferkette überzeugte viele der Teilnehmenden. Denn nachhaltige Ernährung braucht mehr als Bio-Siegel – sie muss sich auch in Verarbeitung, Logistik und Handhabung in der Küche bewähren.
Bio, das sich anpasst
Am Ende der Exkursion nahmen alle Teilnehmenden Proben mit, um die Produkte direkt im eigenen Betrieb zu testen. Für uns war die Veranstaltung ein starkes Beispiel dafür, wie nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung in der Praxis gelingen kann – mit Produkten, die nicht nur eine gute Idee sind, sondern im Alltag wirklich helfen.
Bio-Produkte als Teil der Lösung
Good Crop bringt es auf den Punkt: „Unsere Lebensmittel sollen nicht Teil des Problems sein – sondern Teil der Lösung.“ Für uns im Haus der Kost ist das ein klarer Auftrag: Küchen nicht nur mit Ideen zu versorgen, sondern mit Ansätzen, die im Alltag bestehen – und so Nachhaltigkeit und Entlastung selbstverständlich machen.
Teilen
Weitere Artikel
Bohne, Linse & Co.: Was diese Alleskönner wirklich drauf haben
Bohnen, Linsen und Kichererbsen sind vielseitig und nährstoffreich – und auch der Boden profitiert. Plus für zu Hause: einfache Rezepte aus dem Haus der Kost.
Mit dem Haus der Kost besser essen in Kita, Mensa & Co.
Ob Kita, Schule, Mensa oder Kantine: Das Haus der Kost unterstützt Münchner Küchenteams mit Coaching und Vernetzung – für mehr Genuss, Bio und regionale Lebensmittel
Vom Gramm zum Euro – Foodwaste reduzieren mit dem Haus der Kost
Lebensmittelabfälle sind in der Gemeinschaftsverpflegung ein oft unterschätzter Kostentreiber. Doch wer Foodwaste systematisch misst und auswertet, kann spürbar sparen und gleichzeitig Klima und Ressourcen schonen.
- Kategorie: Veranstaltungen