Zwei Personen stehen hinter der Essensausgabe.

Neue Studie: So klappt Bio-Regio in Küchen

Warum es mehr als gute Vorsätze braucht – und was das Haus der Kost konkret beitragen kann

Mehr Bio, mehr Region, mehr Verantwortung: Wenn es um nachhaltiges und gesundes Essen in Münchens Gemeinschaftsverpflegung geht, sind sich Politik, Zivilgesellschaft und viele Küchenverantwortliche längst einig. Doch wie kommt die Theorie tatsächlich auf den Teller? Wo es hakt und worauf es ankommt, zeigt jetzt eine fundierte Studie der Universität Hohenheim – und genau hier setzt das Haus der Kost an.

Haus der Kost: Ein Ort für praktische Veränderung

Seit 2024 bietet das Haus der Kost Küchenleitungen, Cateringunternehmen und Einrichtungen Coaching, Austauschformate und Veranstaltungen rund um nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung. Die neue Studie „Strategien für mehr bioregionale Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung“ bestätigt: Ohne praktische Begleitung geht wenig. Politische Vorgaben und gute Absichten reichen nicht aus – Küchen brauchen Starthilfe beim Einkauf, bei der Speiseplangestaltung und vor allem bei der Umsetzung im Betriebsalltag.

Was die Studie sagt: Top-Erfolgsfaktoren und echte Hürden

Die Hohenheimer Wissenschaftler*innen haben nicht nur wissenschaftliche Literatur ausgewertet, sondern auch zahlreiche Praxisinterviews geführt. Die folgenden Stellschrauben machen den Unterschied:
  • Verbindliche politische Zielvorgaben
  • Engagierte Küchenleitungen
  • Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Verfügbarkeit vorverarbeiteter Bio-Produkte
  • Gute Kommunikation mit Tischgästen
Hindernisse dagegen sind laut Studie klar benannt: Preisdruck, fehlende Logistiklösungen, unflexible Vergabeverfahren – und der Fakt, dass viele Küchen einfach keine Zeit haben, sich selbst auf die Suche nach passenden Lieferbetrieben oder Rezepturen zu machen.

Warum München Orte wie das Haus der Kost braucht

Genau an diesen Punkten setzt das Haus der Kost an: Durch praxisnahe Coachings, durch Austauschformate wie „Küche trifft Region“, durch die Möglichkeit, gemeinsam Lösungen zu entwickeln statt jede Küche für sich allein kämpfen zu lassen.
Denn klar ist: Ohne eine enge Begleitung kommt die Ernährungswende nicht weiter. Münchens Kommunalpolitik hat mit dem Haus der Kost einen Rahmen geschaffen, der genau das ermöglicht: Aus Zielen gelebte Praxis zu machen.

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