Österreicherviertel

Luftaufnahme Oesterreicherviertel
Luftaufnahme Oesterreicherviertel

Österreicherviertel

Bis 2035 will München auf gesamtstädtischer Ebene klimaneutral werden. Jedes Quartier ist einzigartig und erfordert individuelles Vorgehen um dieses Ziel zu erreichen. Im Österreicherviertel mit seinen Reihen- und Einfamilienhäusern, die überwiegend aus den 50er und 60er Jahren stammen, stellt die energetische Sanierung der Bestandsimmobilien eine wichtige Säule dar. Um Sie als Eigenheimbesitzer*in im Österreicherviertel hinsichtlich damit verbundener Chancen für Ihre eigene Immobilie zu beraten und Sie bei der Suche nach geeigneten Fördermitteln zu unterstützen, sind unsere zertifizierten Energieberater*innen seit November 2022 bei Ihnen im Quartier unterwegs.

Februar 2024

27. Februar 2024: Präsentation der Zwischenergebnisse zur Machbarkeitsstudie „Nahwärmeversorgung Österreicher-Viertel“ um 18:30 Uhr in der Pfarrei St. Willibald

Wir laden Sie ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme an der Informationsveranstaltung über die ersten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Wärmeversorgung für das Österreicher-Viertel. Nach dem Kick-Off-Termin zur Nahwärmestudie am 25. Juli 2023, bei dem die Eckpunkte für die Analyse des Gebäudebestands und dessen Energiebilanzen präsentiert wurden, fanden umfangreiche Berechnungen und Auswertungen statt.

Die nun folgende Studie prüft und berechnet fünf Wärmeversorgungsoptionen für den Gebäudebestand im Quartier und stellt diese gegenüber:

– Fernwärmeversorgung über die Fernwärme der Stadtwerke München (SWM)
– Kaltes Nahwärmenetz für Baublöcke, Wärmequelle Grundwasser
– Kaltes Nahwärmenetz für Reihenhauszeilen, Wärmequelle Grundwasser
– Kaltes, bidirektionales Nahwärmenetz mit Solarthermie und Eisspeicher
– Sanierung und dezentrale Wärmeerzeugung für einzelne Bestandsgebäude

Im Rahmen der Veranstaltung des Referat für Klima und Umweltschutz werden neben den Zwischenergebnissen der Machbarkeitsstudie die nächsten Bearbeitungsschritte vorgestellt und deren Umsetzung juristisch und energietechnisch beleuchtet.

An diesem Abend erwartet Sie:

– Präsentation erster Ergebnisse zu den technischen Umsetzungsmöglichkeiten einer nachhaltigen Wärmeversorgung durch das mit der Studie beauftragte Ingenieurbüro.

– Rechtliche Aspekte und umsetzungsrelevante Rahmenbedingungen zur Realisierung einzelner Optionen werden durch eine beauftragte Rechtsanwaltskanzlei aufgezeigt.

– Die SWM ordnen die verschiedenen Varianten der Nahwärmeversorgung hinsichtlich der Umsetzbarkeit in dem Quartier ein.

– Fragerunde und Diskussion

Es ist keine Anmeldung zur Veranstaltung notwendig.

Januar 2024

Initiative Österreicherviertel in München-Pasing

Aus einem Bürgerbeteiligungsverfahren 2022 ist eine aktive Bürgerbewegung geworden: Sie entwickeln gemeinsam Ideen für das Quartier, tauschen sich mit anderen Akteuren und Inititativen der Quartiersentwicklung aus. Sie lernen selbst ständig dazu und begleiten kritisch und unterstützend Prozesse der städtischen Planungen für das Quartier. Neuigkeiten zu anstehenden Aktivitäten und Projekte erfahren Sie auf der Website der Initiative.

Zur Website
September 2023

Analyse aufsuchende Energieberatung & Machbarkeitsstudie

Wir informieren über die Analyseergebnisse der aufsuchenden Energieberatung und den weiteren Schritten der Machbarkeitsstudie Nahwärmenetze bei Ihnen vor Ort.

Seit Juni 2023 läuft die Machbarkeitsanalyse zur Nahwärmeversorgung im Österreicher-Viertel zusammen mit dem Planungsbüro ENIANO. In einem ersten Schritt wurden die Protokolle der Energieberatungen von 250 Anwohner*innen, die dieses Angebot der Stadt angenommen haben, ausgewertet. Die Ergebnisse geben Einblick in den Stand der Wärmewende vor Ort, den Zustand der Gebäudesubstanz und den notwendigen Handlungsbedarf, um Klimaneutralität zu erreichen.

Im Österreicher-Viertel trifft man auf eine kompakte Gebäudestruktur, bei der die meisten Häuser aneinandergereiht sind: 54 % der Befragten wohnen in Reihenmittelhäuser, 37 % in Reihenendhäusern neben weiteren Sonderformen von kleinen Gebäuden. Betrachtet man die Qualität der Gebäude, verdeutlicht die Datenauswertung, wie wichtig es ist, die Gebäude zu revitalisieren und den Umbau zur regenerativen Energieversorgung voranzutreiben: 90% der Energieberatungen fanden für Gebäude statt, die vor der ersten Wärmeschutzverordnung (d.h. vor 1990) errichtet wurden. Darüber hinaus werden über 90% der Gebäude fossil (d.h. über Erdgas bzw. Öl) beheizt und bei 40% der beratenen Gebäudebesitzer*innen steht aufgrund der Gerätelebensdauer der bestehenden Heizungsanlage eine Erneuerung in absehbarer Zeit an.

Die Resultate der Beratungsgespräche zeigen aber auch die Handlungsbereitschaft der Gebäudeeigentümer*innen. So fanden in 20% der Vor-Ort Gespräche die Energieberater*innen bereits eine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage vor und weitere 40% der befragten Immobilieneigner*innen planen in den kommenden Monaten in eine solche Anlage zu investieren. Bei der Instandsetzung der Gebäudehülle zeigt sich eine leichte Tendenz, die Dämmung der Dachflächen noch vor der Außenwand oder dem Austausch der Fenster realisieren zu wollen.
Ferner hat eine überwältigende Mehrheit von 80% der Befragten ein Interesse an der Anbindung an ein gemeinschaftliches Wärmenetz bekundet.
Diese Daten fließen in die laufende technische Analyse der Machbarkeitsstudie für eine Nahwärmenetzversorgung ein und finden so die Berücksichtigung bei der Definition konkreter Maßnahmen auf dem Weg des Österreicher-Viertels zur Klimaneutralität. Die ersten technischen Zwischenergebnisse werden noch Ende dieses Jahres erwartet.

Jetzt klicken und informieren:

Juli 2023

25. Juli 2023: Informationsveranstaltung zur Machbarkeitsstudie Nahwärmeversorgung um 18:30 Uhr in der Pfarrei St. Willibald

© hxyume / stockphoto.com

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an der Informationsveranstaltung  und darauf, mit Ihnen gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige und effiziente Wärmeversorgung in ihrem Quartier zu erarbeiten.

Es ist keine Anmeldung zur Veranstaltung notwendig.

Das erwartet Sie: 

  • Vorstellung der ENIANO GmbH
  • Ziele und Vorgehen der Machbarkeitsstudie
  • Informationen zu Nahwärmenetzen
  • Zeitplan und nächste Schritte
  • Fragerunde

März 2023

Die Vision - eine Quelle und Wärme in jedes Haus

Machbarkeitsstudie zur Nahwärmeversorgung für das Österreicherviertel.
Eine große Mehrheit der Anwohner*innen im Österreicher-Viertel ist laut einer Umfrage an einer gemeinschaftlichen Wärmelösung für die Gebäude in der Siedlung sehr interessiert. Die Rückmeldungen der Energieberater*innen der aufsuchenden Beratung ergaben die gleichen Ergebnisse und haben das Referat für Klima- und Umweltschutz dazu bewogen, eine Studie in Auftrag zu geben, um die Machbarkeit von sog. Wärmenetzen zu untersuchen. Ein Ingenieurbüro wird ab Frühjahr 2023 Varianten von kalten und warmen Nahwärmenetzen untersuchen, bei denen das Grundwasser, dezentrale Wärmepumpen, Eisspeicher und das städtische Fernwärmenetz eine Komponente darstellen werden.

Es erfolgt eine Bewertung der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit auf Basis einer detaillierten Analyse des energetischen Gebäudezustands und der vorhandenen Potenziale, z. B. Geothermie. Bei dem geplanten Workshop zu den Zwischenergebnissen können sich die Bewohner*innen des Österreicher-Viertels einbringen. Informationen hierzu erhalten Sie hier.

Das Kernziel des Teil-Energienutzungsplans für die Wärmeversorgung des Österreicher-Viertels in München ist die umsetzungsorientierte und praxisbezogene Bewertung der Machbarkeit von leitungsgebundenen Wärmeversorgungslösungen. Die sogenannten Nahwärmenetze sind eigene Versorgungssysteme außerhalb der regulären Fernwärmegebiete, die innerhalb des Siedlungsumgriffs möglichst viele Haushalte versorgen sollen. Die Bewertung der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit wird wesentlich durch die detaillierte Analyse des energetischen Ist-Zustands der Gebäude und der vorhandenen Versorgungspotenziale gestützt.

Auf Basis dieser Analyse und der Beteiligung der Akteur*innen vor Ort werden ein fundierter Maßnahmenkatalog und verschiedene Varianten der leitungsgebundenen Wärmeversorgung für das Quartier entwickelt und nach ihrer technischen Machbarkeit bewertet.

Einzelne Maßnahmen aus dem Katalog sollen im Rahmen des Energienutzungsplans einer technischen und besonders wirtschaftlichen Betrachtung unterzogen werden. Hierzu gehören insbesondere folgende Versorgungslösungen:

– Grundwasserversorgtes Nahwärmenetz mit Heizzentrale
– Grundwasserversorgtes kaltes Nahwärmenetz mit dezentralen Wärmepumpen
– Eisspeicherversorgtes kaltes Nahwärmenetz mit dezentralen Wärmepumpen
– Fernwärmeversorgtes warmes Nahwärmenetz mit Anknüpfung an Kopfstationen zum städtische Fernwärmenetz

Als weiteres Ergebnis werden konkrete Handlungsempfehlungen erwartet.

Eine zweite Studie ist in Planung
In einem weiteren Gutachten plant das Referat für Klima- und Umweltschutz verschiedene rechtliche Fragestellungen für die Umsetzung und den Betrieb von Wärmenetzen in München zu klären, um die aktive Bürgerschaft vor Ort umfassend und rechtlich fundiert beraten und unterstützen zu können.

Nach der Analyse der rechtlichen Fragestellungen soll nicht nur ein umfassender Bericht, sondern auch eine Broschüre für die Information der Bürgerschaft im Quartier erstellt werden.

Bislang ist eine stärkere Rolle der sog. Bürgerenergie in der städtischen Wärmewende noch vergleichsweise wenig verbreitet. Neben der klassischen Rollenverteilung zwischen Energieversorger einerseits und Gebäudeeigentümer*innen bzw. Mieter*innen andererseits können Bürger*innen jedoch auch z.B. eine Genossenschaft zum Betrieb eines Wärmenetzes gründen. Ebenso können sie eine Kooperationsvereinbarung mit einer*m professionellen Netzbetreiber*in schließen, bei der (Mit-)Finanzierung von Erzeugungsanlagen oder Netzen aktiv werden, an finanziellen Überschüssen teilhaben oder selbst als Wärmeproduzent*innen auftreten. Je nach Komplexität und Ausgestaltung von Erzeugungsanlagen und Netzen stellen sich für den Betrieb eines Nahwärmenetzes im Rahmen von Energieerzeugungsgemeinschaften zahlreiche Fragen. Diese betreffen z.B. Bereiche wie Baurecht (Wegerecht, Baulinienüberschreitung, etc.), Ausschreibungskonditionen, Akquise von Anwohner*innen, Planung, Finanzierung, Genehmigung, Vertragsgestaltung, Bau bis hin zur Betriebsführung und zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit.

Vor dem Hintergrund der Quartiersarbeit des Referats für Klima- und Umweltschutz soll geklärt werden, wie Wärmenetze durch bzw. unter Einbindung von Bürger*innen sicher umgesetzt und betrieben werden können, um so die aktive Bürgerschaft vor Ort umfassend und rechtlich fundiert beraten zu können. Am Beispiel des Österreicher-Viertels sollen die Fragen in einer Art Fallstudie vertieft werden.

Januar 2023

Vielen Dank liebes Österreicherviertel!

Ihr Debüt feierte die Quartierslounge vom 24.01. – 3.2.2023 bei Ihnen im Österreichviertel. Es freut uns sehr, dass unser vielfältiges Programm so gut bei Ihnen ankam.

Sie konnten sich bei Fachvorträgen der Stadtwerke München und der Lokalbaukomission neueste Informationen holen, bei Best-Practice Spaziergängen sich Tipps & Tricks holen, Meisenknödel selber machen, Sprechstunden zu Photovoltaik oder Begrünung besuchen und vieles mehr.

Für Ihr reges Interesse möchte sich das Re:think München Team und Natalie Neuhausen, Projektleitung der aufsuchenden Energieberatung, herzlichst bedanken.

Wir begleiten Sie gerne weiter – nur gemeinsam schaffen wir es München klimaneutral zu machen. Für weitere Informationen zu Events schauen Sie gerne wieder auf diese Seite.

Standort Quartierslounge

Impressionen von der Quartierslounge

Mehr Informationen